Facebook

5 Tipps, um deine Facebook-Reichweite zu erhöhen

15. Februar 2016
Facebook Tipps Reichweite

Wenn Daten das neue Öl sind, ist Reichweite das neue Gold. Social Media ist aus der heutigen Kommunikation nicht mehr wegzudenken und das Buhlen um Aufmerksamkeit wird immer größer.

Natürlich kannst du zunehmend Geld in Ads stecken, um gute Facebook-Reichweiten zu erzielen. Du kannst dir aber auch unter anderem meinen Artikel durchlesen und dir die Tipps zu Herzen nehmen. ?

Veröffentliche unregelmäßiger

Rate ich dir gerade tatsächlich dazu, seltener zu posten? Ja! Immer häufiger veröffentlichen meine Kunden erfolgreich einen Beitrag am Tag statt wie bisher drei oder vier Beiträge.

Und wenn du nicht gerade eine Nachrichtenseite betreibst, die vom Kanonenfeuer aktueller und vieler Meldungen lebt, solltest du ernsthaft weiterlesen, warum sich das lohnt:

Wenn du dich auf den einen Beitrag am Tag fokussierst, wird es automatisch dein BESTMÖGLICHER Beitrag sein. Somit erachten deine Follower deinen Inhalt als wertvoller interagieren mehr mit ihm. Das wiederum führt zu einer besseren Bewertung durch den Facebook-Algorithmus und damit zu mehr Sichtbarkeit.

Generell mache ich die Erfahrung, dass weniger Inhalt zu einer besseren Bewertung durch den Facebook-Algorithmus führt – vielleicht, weil die Spam-Gefahr automatisch geringer ist.

Unterm Strich bleibt auch etwas Mathematik und deine strategische Entscheidung: Willst du lieber täglich einen Beitrag mit 2.000 erreichten Personen oder drei Beiträge mit jeweils 1.000 erreichten Personen? Probiere es einfach aus!

 

Nutze Fotos und vor allem Videos

In meinem Artikel „Wie funktioniert Snapchat?“ habe ich es dir schon einmal dargestellt: Früher waren Fotos Andenken und manifestierte Erinnerungen. Heute nutzen wir Fotos zur Kommunikation.

Reine Text-Postings bei Facebook funktionieren nicht mehr. Es braucht mindestens ein Foto, am besten sogar ein Video, um eine halbwegs gute organische Reichweite zu schaffen. Selbst Links zu externen Seiten bieten neuerdings nicht ohne Grund die Möglichkeit, mehrere Fotos hinzuzufügen.

Es liegt auf der Hand, dass Facebooks EdgeRank Algorithmus initial hochgeladene Inhalte besser bewertet als externe Inhalte. Bei Facebook hochgeladene Videos performen bis zu 4x besser als Video-Inhalte anderer Plattformen wie YouTube.

 

Erwähne andere Seiten via @-Mention

Diese Logik folgt dem typischen Rabatt beim Obsthändler deines Vertrauens: Während du gerade deine Bananen vor den Augen des Händlers packst, bittest du deine Freundin, in dem Laden noch etwas Äpfel und Birnen zu holen. Wenn du ihm nicht von Grund auf unsympathisch bist, gibt dir der nette Obsthändler etwas Nachlass.

So ähnlich hält es Facebook mit Reichweite: Wenn du über andere in deinem Facebook-Beitrag berichtest, verlinke ihre Seiten über das Drop-Down Menü bei einer @-Mention.

Denn Facebook mag es, wenn du andere Seiten im Facebook-Kosmos bewirbst. Und nicht selten belohnt es das Netzwerk mit einer höheren Reichweite auf deinem Beitrag.

Ab einer gewissen Relevanz deiner Seite (entscheidet der Algorithmus) erscheint dein Beitrag zudem auch in den Newsstreams der Personen, die die erwähnte Seite mit Gefällt mir markiert haben.

 

Plane Beiträge „zwischen den Stunden“

Dieser Tipp klingt banal, aber er ist wirkungsvoll. Immer wieder schmunzeln meine Kunden, wenn ich ihnen erzähle, dass sie Postings „zwischen den Stunden“ veröffentlichen sollten. Was bedeutet das überhaupt?

Viele Social Media Manager planen ihre Beiträge teilweise schon einige Tage im Voraus. Weil die Veröffentlichung noch „weit weg“ ist, scheint die Uhrzeit nebensächlich zu sein.

Die meisten Beiträge werden also „der internen Übersichtlichkeit halber“ zu einer halben oder vollen Stunde terminiert. Wer ganz kreativ ist, wählt auch mal das Viertel oder Dreiviertel einer Stunde:

Sehr beliebt: Zur vollen und halben Stunde posten

Sehr beliebt: Zur vollen und halben Stunde posten

Damit du also nicht auch zu „gut gebuchten Zeiten“ veröffentlichst, versuche es doch mal mit einem geplanten Posting um 08:23 Uhr oder 14:11 Uhr.

Natürlich wird der Algorithmus durch wesentlich mehr als nur durch die Uhrzeit des Postings bestimmt. Aber aus Erfahrung kann ich dir sagen, dass Veröffentlichungen „zwischen den Stunden“ eine größere Reichweite haben.

 

Verwende eine positive Sprache

Hast du dich jemals ernsthaft gefragt, warum es keinen „Gefällt mir nicht“-Button bei Facebook gibt? Die Antwort liegt auf der Hand: Auch wenn es aktuell nicht so aussieht, möchte Facebook ein positiver Ort der Lebensfreude von glücklichen Freunden sein. Auch die Mitarbeiter lieben alles, was mit Facebook zu tun hat:

Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Facebook-Beiträge mit positiven Wörtern wie „Wow“, „erstaunlich“, „toll“ oder „aufregend“ eine größere Reichweite haben als neutrale oder negative Beiträge („enttäuscht“, „unglücklich“).

Nimm dir also die Zeit (vor allem, wenn du den ersten Tipp befolgst, solltest du diese Zeit haben) und überlege dir, wie du den Textinhalt deines Facebook-Postings positiv aufladen kannst.

Und nicht vergessen: Gut Ding will Weile haben. Selbst, wenn es nach den ersten Beiträgen mit auffälligen positiven Wörtern deine Reichweite nicht signifikant erhöht, behalte es bei. Die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass deine Zielgruppe darauf reflektiert und zunehmend mehr mit deinen Inhalten interagiert.

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Ein Kommentar

  • Reply 10+ Social Media Perlen auf deutsch: Wenn Marken Gespräche führen 13. Oktober 2016 at 10:09

    […] 5 Tipps, um deine Facebook-Reichweite zu erhöhen […]

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